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Ein Streifzug durch 50 Jahre
Theodor-Heuss-Schule Rutesheim

 

Im Rahmen unseres 50-jährigen Schuljubiläums haben unsere Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a ehemalige und aktuelle Schulleiter, Lehrer und Schüler interviewt.
Ziele dabei waren es Fragen zu entwerfen, sich angemessen auf ein Interview vorzubereiten und den eigenen Gesprächspartner zu interviewen. Die Klasse bereitete sich intensiv auf ihre Interviews vor. Nach der Überarbeitung der Aussagen wurden die fertigen Interviews auf unsere Schulhomepage hochgeladen. Anschließend diskutierten wir in der Klasse über die Veränderungen unserer Theodor-Heuss Schule in den letzten 50 Jahren.

Sehen Sie selbst und überzeugen Sie sich von den gelungenen Interviews unserer Schülerinnen und Schüler.

Es folgen nun untereinander:

Aktuelle Schulleiterin Frau Bailer
Ehemaliger Schulleiter Herr Tröster
Aktuelle Lehrerin Frau Bartholomäi
Ehemaliger Lehrer Herr Sikler
Aktuelle Schülerin Meri
Ehemaliger Schüler Daniel Wielsch

 

 


 

Thema: 50 Jahre Theodor-Heuss Schule

 

 

Hallo Frau Bailer, wir sind Hagen, Collin und Enzo. Wir möchten Sie heute zu unserem 50. Jährigen Schuljubiläum interviewen.

 

1.    Was haben Sie heute Morgen gedacht, als Sie die Türe ihres Büros aufgeschlossen haben?

(lacht) Soll ich ehrlich sein? Boa, noch eine Woche bis zu den Ferien.

Meistens aber gehe ich mit dem Gedanken in die Schule: Schön, dass ich wieder in der Schule bin. Ich bin sehr gerne in der Schule und in meinem Büro.

 

2.    Seit wie vielen Jahren sind Sie Schulleiterin an der THS?

Ich bin seit 1996 an der Schule und seit 10 Jahren Schulleiterin.

 

3.    Bevor Sie Schulleitung geworden sind, waren Sie Lehrerin. Warum wollten sie dann Rektorin unser THS werden?

Am Anfang als Lehrerin hatte ich nicht das Ziel Schulleiterin zu werden. Das Unterrichten hat mir Spaß gemacht. Dann fragte mich das Schulamt und mit den Kollegen und Schülern haben dann die Rahmenbedingungen gepasst. Auch Ideen hatte ich und dann habe ich ja gesagt und es nicht bereut.

 

4.    Waren Sie schon an einer anderen Schule Rektorin?

Nein, war ich nicht.

 

5.    Wie war Ihr erster Arbeitstag als Schulleitung an unserer Schule?

Meine Vorgängerin hatte mich sehr gut eingewiesen und mir viele Dinge schon erklärt. Bewusst gab es somit gar keinen ersten Schultag als Schulleiterin für mich.

 

6.    Wie sieht der Alltag unserer Schulleiterin aus?

Mein Alltag geht meistens von 07.15 – 17.00 Uhr und oft auch länger. Aber ihr wollt es bestimmt noch genauer wissen:

Vormittags brauche ich viel Zeit für Gespräche mit Eltern, Lehrern und Schülern. Hier versuchen wir immer alle Probleme zu lösen. Dann muss ich oft für das Schulamt Aufgaben erledigen, wie zum Beispiel unsere Statistik – Zahlen zusammenstellen.

Unterricht und Konferenzen vorbereiten, E-Mails beantworten und unsere leckere Mensa zum Essen besuchen. Das sind so meine täglichen Aufgaben.

 

7.    Was mögen Sie am meisten an Ihrem Beruf?

Einen Beruf zu haben, der mit Menschen zu tun hat, egal ob mit Jugendlichen, Kindern oder Erwachsenen und dann mit ihnen immer gute Lösungen finden.

Warum sind Sie dann nicht Sozialpädagogin geworden?

Das hätte ich mir auch vorstellen können. Das Lehramt war dann wohl genbedingt. Das lag in der Luft, da meine Eltern auch Lehrer waren.

 

8.    Was war das lustigste Ereignis an der THS als Schulleiterin.

Ja, eigentlich müsste ich meine ganzen schönen Einzelerlebnisse aufschreiben. Es gibt immer viel zu lachen. Ob das Wort lustig passt, weiß ich nicht, aber die Theateraufführungen anzugucken, ist immer ein tolles Event.

 

9.    Was gefällt Ihnen an der THS besonders gut?

Die Atmosphäre. Wie wir zusammen arbeiten mit Lehrern, Schülern und Eltern. Das Schulklima ist gut und ich bin glücklich, dass wir beide Schulformen hier

haben: Grund- und Werkrealschule.

 

10. Was hat sich verändert seit Sie an der Schule sind?

Also dann seit 1996. Jetzt wisst ihr wie gut es mir hier gefällt. Es gibt immer mehr Grundschüler. Schade finde ich, dass es immer weniger Werkrealschüler werden.  

Die Stadt Rutesheim unterstützt uns super und uns geht es finanziell sehr gut.

Ich glaube, die Schüler in der Grundschule haben sich verändert. Sie sind selbstbewusster.

 

11. Seit wann gibt es die Schulhomepage?

Sie gab es schon bevor ich zur Schulleitung wurde. Ich glaube seit circa 2003. Wir haben sie vor zwei Jahren erneuert.

 

12. Was ist ihr Lieblingsort an unserer Schule?

Eigentlich überall in der Schule. Von meinem Büro habe ich auch eine tolle Aussicht. Es scheint oft die Sonne und man sieht direkt den Wald.

 

13. Was macht unserer THS so besonders?

Besonders ist, dass so viele Eltern sich engagieren. Es gibt Jobpaten, die helfen in den Beruf einzusteigen. Auch gibt es Ehrenamtliche, die unseren Schülern Sprachhilfe geben.

Schön finde ich die guten Atmosphären in unseren beiden Standorten und dass wir so eine große Grundschule haben. Auch finde ich gut, dass die Gebäude so gut erhalten sind.

 

14. Was soll in den nächsten 50 Jahren THS genau so bleiben?

Das Allerwichtigste in einer Schule ist die Zusammenarbeit zwischen Eltern und der Schule. So wie es momentan ist, soll es bleiben. Vor allem das gute Schulklima.

Hoffentlich bleibt die Werkrealschule uns noch ein paar Jahre erhalten und es kommen wieder mehr Schüler, um bei uns zu lernen.

 

15. Was soll sich bis zum 100 jährigen Jubiläum verändern?

Ich möchte mit den Lehrern einen individuelleren Unterricht gestalten. Jeden Schüler optimal fördern. Deshalb muss der Unterricht sich verändern.

Auch will ich, dass die Grundschule bald eine Ganztagesgrundschule wird. Die Sozialarbeiterin und ihre tolle Arbeit soll mehr Stunden erhalten, dass sie auch mehr in der Grundschule arbeiten kann.

Wahrscheinlich wird es weniger Schüler geben und ich bin gespannt wie sich die Schulgebäude verändern werden.

 

16. Bitte vollenden Sie diesen Satz: 50 Jahre THS heißt für mich...

...  50 Jahre tolle Schule oder unser Motto für das Schuljubiläum:

 

„50 Jahre Theodor-Heuss Schule und die Theodor-Heuss Schule

verändert sich unentwegt.“

 

            Wir möchten uns bedanken, dass Sie sich Zeit genommen haben.

 

Gesprächspartner:             Fr. Bailer als unsere aktuelle Schulleiterin 

Interviewgruppe:                 Hagen, Collin, Enzo, Musa
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Thema: 50 Jahre Theodor-Heuss Schule

 

 

Guten Tag Herr Tröster, danke dass Sie sich Zeit genommen haben. Wir kommen von der Werkrealschule THS und gehen in die 8. Klasse. Unsere Namen lauten Jasmin und Jamina. Unsere Fragen, die wir an Sie haben, richten sich zu dem Thema:

50 Jahre Theodor-Heuss Schule.

 

1.    Wie fühlt es sich an das Schulgebäude der THS wieder von innen zu sehen?

Das ist ein gutes Gefühl. Ich war viele Jahre hier an der Schule. Das freut mich sehr.

 

2.    Wie viele Jahre waren Sie Schulleiter an der THS?

Von Mai 1982 bis 1989 war ich Schulleiter hier an der Theodor-Heuss Schule.

 

3.    Was hat Sie dazu bewegt Schulleiter zu werden?

Irgendwann war es mein Wunsch Verantwortung über eine ganze Schule zu übernehmen und als Lehrer hatte ich gesehen, was man verbessern könnte.

 

4.    Wie sind sie auf die Schule aufmerksam geworden?

Als Junglehrer war ich in Stuttgart an einer Schule und durch einen Umzug nach Leonberg durfte ich mir vom Schulamt zwei Schulen aussuchen. Ich entschied mich für Rutesheim, weil ich hier viele Freunde hatte.

 

5.    Wie war ihr erster Arbeitstag an der Schule?

Das war im September 1973 und der damalige Schulleiter zeigte mir meinen Lehr- und Stundenplan. Ich bekam die 5. Klasse, obwohl ich gerne die 9. Klasse bekommen hätte. An meinem ersten Tag in der Klasse vor so kleinen Kindern zu stehen, war wohl mein größtes Erlebnis.

 

6.    Was macht den Alltag als Schulleiter an der THS so spannend?

Als Schulleiter hat man jeden Tag neue Herausforderungen. Morgens geht es mit den Krankmeldungen los und man muss für Ersatz sorgen. Außerdem muss man auch unterrichten als Schulleiter und meinen Matheauftrag habe ich immer mit der Klasse gehabt, in der ich zusätzlich Sport unterrichtet habe. Das sind auch meine studierten Fächer. 

 

7.    Was war das lustigste Ereignis an der THS als Schulleiter.

Lustig und schön waren immer die Schulfeste. Schön waren auch die Schullandheime. Das waren wirklich 14 wertvolle Tage. Immer toll waren auch die Sportfeste oder die Einschulung der Erstklässler.

Auch waren die Weihnachtsfeiern im Kollegium oder die Lehrerausflüge immer schön. Die Zusammenarbeit mit der SMV hat mir ebenfalls viel Spaß gemacht. Wir organisierten gemeinsam die Partys oder erstellten Schülerzeitungen.

Das alles waren schöne sowie lustige Momente in meiner Karriere als Schulleiter.

 

8.    Was hat sich in der Zeit, in der Sie Schulleiter waren an der THS, verändert?

Am auffälligsten ist die Gesamtschülerzahl, die stark zurückgegangen ist. Zu meiner Zeit hatten wir 831 Schüler in beiden Schulen. In manchen Klassen weit über 30 Schüler. Das ist heute undenkbar. Zudem wurde die Werkrealschule eingeführt.

 

 

9.    Wissen Sie, wer die Schule 1966 erbaut hat?

Das war die Stadt Rutesheim. Die Schule gehört dem Schulträger Rutesheim.

 

10. Was wurde in all Ihren Jahren in den Klassenzimmern verändert?

Solange ich als Schulleiter hier war, hat sich kaum etwas verändert in den Klassenzimmern. Neu waren irgendwann die Markisen, die Projektionsflächen und der Overheadprojektor. PCs gab es damals noch nicht. Da wurde noch mit Kreide an der Tafel geschrieben. Aber die Arbeit mit Folie und Overheadprojektor bereitete mir sehr viel Spaß.

 

11. Was ist oder war ihr Lieblingsort an unserer Schule?

Mein Lieblingsort war das Lehrerzimmer in der großen Pause. Hier saßen Kollegen beieinander und tranken Kaffee. Wir sprachen nicht immer über die Schule und die Schüler. Das war auch gut so. Außerdem war ich gerne in unserer Sport- oder Schwimmhalle.

 

12. Was gefällt Ihnen an der THS besonders gut?

Die gesamte Schulanlage und vor allem nach der Sanierung gefällt mir besonders gut. Das Schulgelände wurde wirklich schön gestaltet. Besonders gut gefällt mir auch der aktuelle und bauliche Stand der Schule, der durch den Schulträger ermöglicht wurde.

Auch wenn die Mensa nicht zum Schulgebäude gehört, möchte ich diese als sehr toll und besonders erwähnen.

 

13. Was soll sich bis zum 100 jährigen Jubiläum verändern?

Es sollte ein Kurssystem geben. In jeder Klassenstufe und vor allem in den Hauptfächern. Dadurch könnte man die Inklusion besser gestalten und so auf unterschiedliche Begabungen der Schüler eingehen.

 

14. Was soll in den nächsten 50 Jahren THS genau so bleiben.

Das gute Klima in der Schule zwischen Lehrer-, Schüler- und Elternschaft. Außerdem das gute Verhältnis zwischen der Schule und dem Schulträger.

 

 

15. Bitte vollenden Sie diesen Satz: 50 Jahre THS heißt für mich...

... eine Erfolgsgeschichte in der Bildung unserer Rutesheimer Kinder und Jugendlichen.

 

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für unsere Fragen genommen haben. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

 

Gesprächspartner:              Hr. Tröster als ehemaliger Schulleiter        

Interviewgruppe:                 Jasmin C., Jamina, Selina
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Thema: 50 Jahre Theodor-Heuss Schule

 

Hallo Frau Bartholomäi. Wir sind Jasmin, Michelle, Gabriele und Ena. Wir möchten Ihnen Fragen zu „50 Jahre Theodor-Heuss Schule“ stellen.

 

1.    Was hat Sie dazu bewegt Lehrerin zu werden?

Da fangt ihr aber mit einer schwierigen Frage an. Eigentlich wollte ich Sozialarbeiterin werden, aber ich hab den Abgabetermin verpasst (lacht). Außerdem hatte ich Lehrer, die mir nicht so gepasst hatten und ich das besser machten wollte. Natürlich hatte ich auch Lehrer die gut waren, an den orientierte ich mich dann wieder.

 

2.    Welche Fächer und Klassen unterrichten sie bei uns an der THS?

Momentan unterrichte ich Reli von Klasse 2-4 und 7-9. Aber das ändert sich immer wieder. In meiner jetzigen Klasse 7a unterrichte ich unter anderem Deutsch, Mathe, ELM und Kobo als Klassenlehrerin.

 

3.    Wie lange sind Sie schon als Lehrerin aktiv?

Zwischendurch hatte ich auch Kinderpausen, aber 1978 habe ich angefangen als Lehrerin zu arbeiten.

 

4.    Wie sind Sie auf die THS aufmerksam geworden?

Ich habe hier mal als Vertretung für einen Pfarrer vier Wochen den Unterricht übernommen. Damals war ich kirchlich angestellt. Später durfte ich mir eine Schule aussuchen und entschied mich für die Theodor-Heuss Schule. Ich habe es nicht bereut.

 

5.    Wie lange sind Sie schon Lehrerin an der THS?

Ich bin seit dem Schuljahr 2003/2004 hier an der Schule.

 

6.    Was hat sich verändert seit Sie an der THS unterrichten?

Früher waren alle Klassen zweizügig in der Hauptschule. Außerdem kommt es mir so vor, dass die Schüler nicht mehr so lernen wollen wie früher. Ich habe den Eindruck immer mehr schlichten zu müssen, wenn in der Pause was vorgekommen ist.

 

7.    Was schätzen Sie an der THS?

Die Schulleitung. Wir können an der Theodor-Heuss sehr selbstständig arbeiten und man wird von allen unterstützt. Vielleicht hängt das auch mit meinen Fächern zusammen, dass man neue Dinge gut ausprobieren kann. Beispielsweise beim Sozialpraktikum. Da werden Veränderungen gerne angenommen.

Ich schätze auch den guten Zusammenhalt im Kollegium. Besonders als ich neu an der Schule war, ist mir aufgefallen, dass alle einem geholfen haben, egal ob Grund- oder Werkrealschule.

 

8.    Was war Ihr schönstes Erlebnis an der THS?

Da gibt es nicht nur eins. Vor allem freuen mich ehemalige Schüler, die mich besuchen kommen und jetzt erfolgreich sind. Das finde ich ganz toll.

 

 

9.    Bitte vollenden Sie diesen Satz: 50 Jahre THS heißt für mich...

... die Geschichte spukt hier herum, also nicht in dem Sinne das hier ein Geist ist, sondern: „Was, schon 50 Jahre?“

 

10. Was wünschen Sie sich für die nächsten 50 Jahre THS?

Dass ich in 50 Jahren nicht mehr dabei bin. Dass es weiter eine schöne Schule bleibt. Auch mit den Grabenkämpfen – so soll es alles bleiben. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Vielleicht sitzen wir irgendwann alle am Laptop daheim und nicht mehr in der Schule. Und als letzten Punkt natürlich, dass es die Schule in 50 Jahren noch gibt.

 

Frau Bartholomäi: Was macht ihr jetzt mit den Interviews?

Gruppe: Wir überarbeiten unsere Notizen und schreiben dann das Interview auf, dass wir es auf die Homepage der THS laden können.

 

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

 

Gesprächspartner:             Fr. Bartholomäi als aktuelle Lehrerin         

Interviewgruppe:                 Gabriele, Jasmin M., Michelle, Ena
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Thema: 50 Jahre Theodor-Heuss Schule

 

 

Hallo Herr Sikler, schön dass Sie sich Zeit genommen haben für unser Interview. Wir möchten Ihnen Fragen zum Thema 50 Jahre Theodor-Heuss Schule stellen.

 

1.    Wie fühlt es sich an, nach längerer Zeit diese Schule wieder zu betreten?

Eigenartig. Ich bin heute das erste Mal als Gast an der Schule.

 

2.    Was vermissen Sie heute als ehemaliger Lehrer der THS am meisten?

Den Umgang mit Jugendlichen und meine Kolleginnen und Kollegen.

 

3.    Was hat Sie dazu bewegt Lehrer zu werden?

Eigentlich war das reiner Zufall. Ich ging mit Klassenkameraden nach Ludwigsburg an die Pädagogische Hochschule und mein Zeugnis war zu schlecht für das Regierungspräsidium.

 

4.    Wie lange haben Sie an der THS unterrichtet?

Insgesamt unterrichtete ich 40 Jahre an der Theodor-Heuss Schule.

 

5.    Welche Fächer und Klassen haben Sie an THS unterrichtet?

Ich war erst fünf Jahre in der Grundschule und dann ging ich in die Hauptschule in die Klassen 7-9. Ich habe so ziemlich alles unterrichte außer Hauswirtschaft und Religionsunterricht. Studiert habe ich die Fächer Mathe und Englisch.

 

6.    Was war Ihr Lieblingsfach und warum?

Mein Lieblingsfach war Mathe. Da war immer alles so klar. 1+1=2 und Punkt.

 

7.    Was hat Ihnen an unserer THS gut gefallen?

Besonders hat mir die Offenheit im Kollegium gefallen. Die Schüler waren sehr angenehm hier in Rutesheim. Sie waren sehr hilfsbereit und es herrschte immer ein gutes Klima.

 

8.    Was war Ihr schönstes Erlebnis an der THS?

Wie viel Zeit habt ihr? (lacht) Es gab sooo viele Highlights. Vor allem aber die Abschlussfahrten, wie zum Beispiel das Segeln. Die waren immer ein toller Abschluss. Weitere schöne Erlebnisse waren die Besuche meiner ehemaligen Schüler.

 

9.    Was hat sich während Ihrer Zeit an der THS verändert?

Rutesheim war früher viel ländlicher. Baulich hat sich sehr, sehr viel verändert. Das Gymnasium, die Förderschule, der THS-Anbau wurden gebaut. Dann gab es früher die Bühlhalle und ebenso den Sportplatz noch nicht. Der war nämlich auf dem jetzigen Gelände der Firma Kindler. Damals mussten wir immer noch hinlaufen. Also echt toll wie jetzt alles ist.

 

10. Was sind Ihre Gedanken zum 50 jährigen Schuljubiläum?

Naja, ich finde es äußerst schade, dass es mit der Gemeinschaftsschule nicht geklappt hat! Das wäre zukunftweisend für die Schule gewesen.

 

11. Was soll bis zum 100 jährigen Jubiläum der THS genauso bleiben wie es ist?

Dass genauso Schüler kommen, die was lernen wollen und wissbegierig sind. Ob dann irgendwann Roboter als Lehrer unterrichten werden?

 

12. Was wünschen Sie sich für die kommenden 50 Jahre THS?

Dass wie in den letzten Jahren immer eine gute Schulleitung an der Spitze steht. Dass die Schule Auftrieb bekommt und mehr Zulauf erhält.

 

13. Bitte vollenden Sie diese Satz: 50 Jahre THS heißt für mich...

...40 schöne Jahre Arbeit mit Schülerinnen und Schülern.

 

 

Sehr geehrter Herr Sikler, im Namen meiner Kollegen möchte ich mich bei Ihnen für das Interview bedanken. Einen schönen Tag noch.

 

Gesprächspartner:             Hr. Sikler als ehemaliger Lehrer      

Interviewgruppe:                 Alex, Mumi, Francesco
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Thema: 50 Jahre Theodor-Heuss Schule

 

Hallo Meri, da du unsere Schulsprecherin bist, möchten wir dir einige Fragen stellen zum Thema 50 Jahre Theodor-Heuss Schule.

 

1.    Wie lange bist du auf der Schule?

Seit 3 ½ Jahren bin ich an der Schule

 

2.    In welcher Klasse bist du?

Ich bin in der 9. Klasse und mache jetzt meinen Abschluss.

 

3.    Was ist dein Lieblingsfach und warum?

GuS, weil (lacht) es macht Spaß und wir machen viele Aktionen. Wir besuchen zum Beispiel den Kindergarten oder gehen in das Sportstudio.

 

4.    Wer ist deine Lieblingslehrerin oder dein Lieblingslehrer?

Meine Lieblingslehrerinnen sind Frau Dietterle und Frau Dworzak.

 

5.    Was gefällt dir an der Schule?

Eigentlich gefällt mir alles. Besonders der Getränkeautomat und der Kaffe-Kakao-Automat. Und dass wir in der Kooperationsklasse so viele Räume haben.

 

6.    Was ist dein Lieblingsort der THS?

Unser Klassenzimmer. Wir sind schon seit über 2 Jahren in dem Zimmer und das ist eine schöne Gewohnheitssache überall arbeiten zu können und auch mal für sich alleine zu sein während dem Lernen. Wir haben die Möglichkeit auch an Einzelarbeitsplätzen und Gruppenarbeitstischen, neben unserem Klassenzimmer, zu arbeiten.

 

7.    Wie fühlt es sich an Schülersprecherin an der THS zu sein?

Davor dachte ich, dass es eigentlich was ganz besonderes ist. Jetzt finde ich es ganz normal, obwohl zum Beispiel am Getränkeautomat mein Name und meine Unterschrift steht.

 

8.    Welche Aufgaben hast du als Schülersprecherin?

Ich bin bei Konferenzen dabei und darf bei Aktionen meiner Schule mitentscheiden. Weihnachtskarten oder die Faschingsfeier darf ich mitorganisieren.

 

9.    Was würdest du an unserer Schule ändern wenn du könntest?

Eine Sache habe ich auch in unserer Konferenz angesprochen. Bevor der Getränkeautomat wegkommt, soll er lieber in das obere Stockwerk gestellt werden. Es wäre so schade. Grund dafür ist, dass die Kinder immer dagegen treten.

 

 

10. Was ist dein schönstes Erlebnis an unserer Schule?

In einer Kooperations-Klasse zu sein. Mit uns sind Schüler aus der Haldenwang-Schule in einer Klasse. Damit habe ich super Erfahrungen gemacht.

 

11. Was wünschst du dir für die nächsten 50 Jahre THS?

Dass alles so bleibt wie es ist.

 

Wir bedanken uns, dass du uns die Fragen beantwortet hast und dass du dir Zeit genommen hast. Viel Erfolg bei deiner Projektprüfung und deinen Abschlussprüfungen.

 

 

Gesprächspartner:             Merigei als aktuelle Schulsprecherin 

Interviewgruppe:                 Baki, Pavlos, Gogo, Muhammet
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Thema: 50 Jahre Theodor-Heuss Schule

 

 

Hallo, wir sind Leon und Silvan und wollen mit Ihnen ein Interview führen. Es geht um das Thema 50 Jahre Theodor-Heuss Schule

 

1.    Bitte stellen Sie sich vor.

Ich heiße Daniel Wielsch und bin 27 Jahre alt. Ich bin ein ehemaliger Schüler der Theodor-Heuss Schule. Nach meiner Zeit an der THS ging ich auf die Realschule und machte dann meine Ausbildung zum Informatiker. Später studierte ich dann an der Fachhochschule Robotik und Automation und zusätzlich dann Maschinenbau. Seit September bin ich fertig und arbeite bei einem Unternehmen in Ditzingen als Softwareentwickler.

In meiner Freizeit spiele ich gerne Handball.

 

2.    Wie fühlt es sich an, unser Schulgebäude mal wieder zu betreten?

Ich fühle mich nicht fremd und frage mich, ob ich wirklich so klein war. Es ist ein schönes Gefühl nach so vielen Jahren mal wieder da zu sein.

 

3.    In welchem Jahr kamen Sie an die THS?

Ich wurde 1994 in die Theodor-Heuss Grundschule eingeschult.

 

4.    Waren Sie von der ersten Klasse an der Schule?

Ich besuchte die Grundschule und dann die Hauptschule. Hier machte ich auch meinen Hauptschulabschluss.

 

5.    Wie lange waren Sie an der THS?

Ich war 9 Jahre an der Theodor-Heuss Schule.

 

6.    Wer war Ihr Lieblingslehrer?

Oder Lehrerin (lacht). Den Herrn Heine habe ich sehr gemocht und natürlich Herr Oertle. Ich glaube, er kam als ich gerade in der 7. Klasse war.

 

7.    Was war Ihr Lieblingsfach und warum?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich in den ersten zwei Jahren an der Hauptschule überhaupt nicht motiviert war. Danach gefielen mir dann die Fächer Mathematik und Technik. Bei uns gab es dann die Trennung zwischen den Fördergruppen.

Und natürlich das Highlight der Woche: der Sportunterricht.

 

 

8.    Was hat Ihnen an der THS besonders gut gefallen?

Besonders gefallen hat mir meine tolle Klasse. Durch die gute Stimmung fühlten sich auch die Lehrer wohl und alle gingen gerne in die Klasse. Heute habe ich immer noch Kontakt zu den Mitschülern.

 

9.    An welche Momente an der THS erinnern Sie sich gern?

An unsere Projektprüfung in der 9. Klasse. Wir planten eine spannende Fahrradtour von hier bis zum Bodensee. Wir haben ein Modell von der Strecke sogar gebaut. Das hat alles sehr gut geklappt.

 

10. Was mögen Sie an unserem Gebäude?

(lacht) Dass man die Fachräume hat. Neben den normalen Klassenzimmern hat man immer die Möglichkeit neue Dinge zu machen. Man kommt einfach in die Schule und fühlt sich wohl.

 

11. Was haben Sie aus Ihrer Schulzeit an der THS mitgenommen?

Dass ich irgendwann gemerkt habe, dass ich was tun muss um einen guten Beruf zu lernen. Ja, ich habe gelernt, dass ich was tun muss und hatte somit immer ein Ziel.

 

12. Bitte vollenden Sie diese Satz: Die THS bedeutet für mich...

... wichtiger Teil meines Lebens, der mit geprägt hat.

 

13. Was würden Sie einem heutigen Schüler der THS als Ratschlag mit auf den Weg geben?

Ihr seid in der 8. Klasse oder? Also wenn ich an mich denke... Habt Spaß an dem was ihr tut und gebt euer Bestes. Es lohnt sich was zu tun und dabei Spaß zu haben.

 

14. Was wünschen Sie unserer Schule zum 50 jährigen Schuljubiläum?

Weiterhin viel Erfolg in der Struktur und ihrem Aufbau. Die Schule soll den Schülern immer die Möglichkeit geben ihre Kreativität auszuleben.

 

 

              Vielen Dank, dass Sie sich für das Interview heute Morgen soviel Zeit      

              genommen haben. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Arbeitstag.

 

 

Gesprächspartner:             Daniel als ehemaliger Schüler        

Interviewgruppe:                 Silvan, Leon, Sascha