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Projekte Schuljahr 2013/2014



Schullandheim der Kooperationsklasse 7

der Karl Georg Haldenwang Schule Leonberg und der Theodor Heuss Schule Rutesheim in Niedersonthofen im Allgäu

 

Seit nunmehr sieben Jahren besteht in Rutesheim an der Theodor Heuss Grund- Werkrealschule eine Kooperationsklasse. In ihr werden Schüler mit Lernbeeinträchtigungen oder mit geistiger Behinderung und Werkrealschulschüler gemeinsam unterrichtet.

 

Zu Beginn dieses Schuljahres erfuhr die Klasse 7 durch die Zusammenlegung von zwei siebten Klassen und einigen neuen Schülern einen großen Wandel. Außerdem gab es einen Wechsel im vierköpfigen Klassenlehrerteam. Auch die Klassenzimmer wurden umfunktioniert. Es gibt jetzt einen Raum für Inputphasen und Partner- und Gruppenarbeiten, daneben einen Stillarbeitsraum mit eigenem Arbeitsplatz für jeden Schüler und einen zusätzlichen Raum für individuelle Förderung.

Die äußeren Rahmenbedingungen stimmten somit. Doch galt es die neue Klassegemeinschaft wachsen zu lassen. Diese sollte durch einen gemeinsamen Schullandheimaufenthalt im Allgäu am Berg abseits des Klassenzimmers neu gefunden und gestärkt werden.

 

Von diesen fünf Tagen im Allgäu wollen wir jetzt berichten:
Wir setzten auf den goldenen Oktober und fuhren mit viel Elan und der Deutschen Bahn über Ulm nach Martinszell, unserem Zielbahnhof. Dort angekommen wurde zwar unser Gepäck abgeholt, doch wir „durften“ unser Schullandheim, das fast auf dem Gipfel des Stoffelberges liegt, zu Fuß über den Niedersonthofener See erobern. Am See war es schön, aber der Aufstieg beschwerlich und gewöhnungsbedürftig. Trotzdem hatten wir noch genug Energie für eine Nachtwanderung. Sie war schaurig schön mit Aufgaben, die nicht leicht zu lösen waren. Doch wir haben es gemeistert, wenn wir auch lang im Wald verharren mussten.

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus zum Bauernhofmuseum nach Diepold und zu Fuß über Kuhweiden und viele Kuhfladen zurück zu unserem Jugendgästehaus Kleiter. All die Kühe waren doch sehr beeindruckend und manche erschienen uns auch gefährlich. Doch wir trotzten jeder Gefahr und auch dem nebeligen Wetter. Bevor wir unser Jugendgästehaus erreichten, mussten wir noch zwischen den ausgewilderten Pferden unseres Herbergsvaters Detlef Kleiter hindurch laufen. Ganz schön massig waren die Pferde und sie standen uns immer wieder im Weg. Aber wir fanden Pfade um sie herum.

Am Mittwoch lockte die längste Sommerrodelbahn Deutschlands. Doch vor das Vergnügen haben unsere Lehrer einen schweißtreibenden Aufstieg gesetzt. Die Abfahrt mussten wir uns verdienen: „Je weiter wir hochlaufen, umso länger können wir abfahren!“ Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Ohne zu murren liefen wir bis zum Start der Bahn, eine lange Abfahrt war uns gewiss. Wer den Spaß noch einmal genießen wollte, musste sein Taschengeld um 5,50 € erleichtern, konnte dann mit dem Sessellift nach oben fahren und wieder abwärts sausen. Das Wetter war erneut sehr nebelig. Was war mit dem goldenen Oktober?

Donnerstags ging es in das Wonnemar, dem super Spaßbad von Sonthofen. Nein, natürlich nicht direkt mit dem Bus zum Bad, sondern an den Fuß des Grünten zum oberen Einstieg in die Starzlachklamm. Zu Fuß ging es dann durch die Starzlachklamm nach Sonthofen und weiter zum Wonnemar. Der Weg wollte kein Ende nehmen. Aber das Schlimmste war der Regen, der in Form von Starkregen mit Sturm auf uns hernieder prasselte und kalt war es noch dazu. Dabei hatten wir doch den goldenen Oktober gebucht. Jetzt war gute Regenkleidung gefragt. Trotzdem waren alle durchweg nass bis zur Unterwäsche. Endlich im Bad angekommen, mit einem Zwischenstopp beim Dönerstand, konnten wir uns ins warme Nass, auf die Rutschen, in die warmen Whirlpools stürzen. Von innen beobachteten wir, wie der Regen langsam in Schnee überging. Das war uns egal! Wir waren glücklich im Warmen und der Bus holte uns direkt vor der Türe ab, nachdem wir unsere Klamotten mit dem Fön getrocknet hatten.

Am Freitagmorgen gab es für uns eine große Überraschung. Es lagen sicher 15 cm Neuschnee vor unserer Haustür. Detlef hatte uns versprochen, dass er uns mit dem Bus um 10.30 Uhr zum Bahnhof fährt, wenn kein Schnee auf der Straße liegt. Wir bibberten und um 10.00 Uhr war die Straße frei. So „durften“ wir diesmal nicht wandern, sondern „mussten“ nach Packaktion und einem kleinen Hausputz im trockenen Bus zum Bahnhof. So viel zum goldenen Oktober. (Zwei Wochen später ging auch die Klasse 8 ins Schullandheim am Stoffelberg. Es war noch immer Oktober. Die mutigen Schüler konnten sogar kurz bei herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen im See baden.)

In diesen fünf Tagen haben wir uns durch die vielen Aktionen und Gespräche, Spiele und Singrunden am Abend viel besser kennengelernt. Wir wissen übereinander besser Bescheid, wissen wie manche von uns ticken und können einschätzen, auf wen wir uns verlassen können.

Dem Förderverein der Theodor-Heuss-Schule und der Stadt Rutesheim sind wir dankbar, dass sie uns mit großzügiger finanzieller Unterstützung diesen Aufenthalt ermöglicht haben.

Bedanken möchten wir uns auch bei allen Eltern, die dafür sorgten, dass wir dieses relativ kurzfristig von den Klassenlehrern organisierte Unternehmen, besuchen konnten. Jetzt liegt es an uns, die gemachten Erfahrungen in ein gutes Miteinander und gemeinsames erfolgreiches Lernen umzusetzen. Wir arbeiten daran; es gibt viel zu tun!


Wir - die Klasse 8 - genossen den „goldenen Oktober“!

Unser Schullandheim der Klasse 8 Ende Oktober  hielt allen Voraussagen  stand. Wir waren die letzte Klasse der Sommersaison 2013 im Jugendgästehaus Kleiter in Niedersonthofen. Aber wir konnten unser geplantes Programm fast durchziehen. Nur der Wasserschilift in Immenstadt war wegen Schneefall zwei Wochen zuvor leider schon geschlossen.

 

Aber zu unserer aller Überraschung konnten die ganz Mutigen im Niedersonthofener See baden. Beim anschließenden Angeln biss leider kein Fisch an.

Wir fuhren mit dem Sessellift ins Hochgebirge auf die Mittagsspitze und machten dort eine Hochgebirgstour. Die tolle, wilde Starzlachklamm durfte bei unseren Wanderungen nicht  fehlen. Den anschließenden Hunger stillten wir beim Dönerstand.


Im  Superspaßbad „Wonnemar“ entspannten wir im Wasser und auf unzähligen Rutschen.


Auch zur längsten Sommerrodelbahn in Deutschland wanderten wir. Manche hatten vom Wandern noch nicht genug und bestiegen den Rodelberg zu Fuß. Doch die Allermeisten buchten den Sessellift.
Der letzte Abend und das Schullandheim wurden mit Grillwurst und  Röstbrot an einem grandiosen Lagerfeuer beschlossen.


Wir hatten eine sagenhafte Woche bei Detlef, dem Heimleiter. Unsere wunderbare Köchin Susi wurde von einem Schüler gefragt, ob sie diesen nicht adoptieren wolle. Enttäuscht fuhr er im Bus mit nach Rutesheim zurück und wollte gleich wieder den nächsten Zug nach Martinszell nehmen.

Er ist weiterhin in Rutesheim und hat intensiven Kontakt über die Sozialmedien mit seiner Susi.

Es gilt großen Dank zu sagen an unsere neue Klassenlehrerin Frau Bartholomäi und an die Begleitlehrer, die uns diesen tollen Start in die  Klasse 8 ermöglicht haben.


Schischullandheim der Klasse 5 der Theodor Heuss Schule

Mit Snowboards und Big Foots in Unterjoch Bregenzer Wald

 

Kurz vor den Faschingsferien, stand für uns, die Klasse 5 von Frau Müller an der Theodor-Heuss-Werkrealschule, noch ein besonderer Höhepunkt im Schulleben an. Wir gingen ins Schischullandheim nach Unterjoch ins Bergheim des ev. Jugendwerks Württemberg. Vielen Dank an alle Sponsoren, also an die Eltern, die dafür gesorgt haben, dass die Klassenkasse gut gefüllt war, an die Stadt Rutesheim, an die Kreissparkasse BB und an den Förderverein der Schule.

 

Schon im Vorfeld wurden Big Foots und Snowboards im Klassenzimmer anprobiert, so dass der Schispaß gleich nach der Anreise am Montagmittag auf der Piste beginnen konnte. Man glaubt es kaum, wie schwer es uns fiel am ersten Tag allein in die Schistiefel zu kommen. Nach diesem Akt waren nicht nur wir schon zum ersten Mal durchgeschwitzt, sondern auch unsere Lehrer, die uns dabei halfen. Doch diese Plackerei war nach den ersten Metern im Schnee schnell vergessen, denn es kamen andere Probleme auf uns zu: Aufstehen im Schnee mit Big Foots und Snowboards an den Füßen, das muss erst einmal gelernt sein. Am 2. Tag durften wir bereits alle an den Lift und es ging kommod den Berg hinauf. Nun mussten wir lernen, wie man Kurven fährt. Dafür wurde am Hang eine Slalomstrecke gesteckt, professionell mit einem riesigen Akkuschrauber Löcher für die Slalomstangen gebohrt. Wir vergossen viel Schweiß beim Üben, Üben und Üben. Bald konnten wir auch im steileren Gelände recht sicher fahren, so dass wir uns täglich neue Pisten neben den drei Liften erschlossen.

Das große Ziel am Donnerstagnachmittag ließen wir nicht aus den Augen: das Schirennen mit Startnummern und Preisen (an dieser Stelle bedanken wir uns bei den Banken in Rutesheim, die uns ausreichend Preise zur Verfügung stellten, so dass jeder Schüler mit einem Preis nach Hause ging.). Beim Rennen zeigte sich, wer viel geübt hatte. Der erste Schritt zum Schifahren ist nun gemacht, jetzt liegt es an uns weitere folgen zu lassen.

Aber nicht nur tagsüber war Remmidemmi auf der Piste, auch an den Abenden wurde während dieser 5 Tage Einiges unternommen; über die Nachtwanderung, den Spieleabend und den Hüttenabend werden wir noch oft Geschichten austauschen können.

Fünf Tage waren wir im Schnee, täglich auf der Piste mit Snowboard und Big Foot bei Schneefall, starken Winden, Regen und Sonne. Danach waren wir platt und froh als wir am Freitagabend um 16.30 Uhr unsere Eltern gesund und zufrieden wieder in den Arm nehmen konnten. Wir danken ganz besonders unserem Kompetenzteam „Schnee“ an der THS: neben unserer Klassenlehrerin auch Frau Dworzak und Herrn Zweck, die uns diese unvergesslichen Erlebnisse ermöglichten.

 


Wintersporttag „Blueday“

Pünktlich um 6 Uhr morgens, einen Tag vor dem Valentinstag, fuhren wir in Rutesheim mit dem Reisebus Richtung Allgäu los. Ganz schön früh, doch die weite Fahrt hat sich gelohnt.

 

Die SchülerInnen und LehrerInnen waren teilweise noch müde, teilweise schon sehr gut gelaunt. Nach einer dreistündigen Fahrt plus eineinhalb Stunden Wartezeit im Stau, kamen wir in Oberstdorf, unserem Reiseziel für den Wintersporttag an. Die Sonne schien, den Schnee sahen wir in der Ferne am Berg. Von Adi, einem uns zugeteilten Betreuer, wurden wir herzlich willkommen geheißen. Er teilte uns die Gondelfahrkarten aus, so dass wir unsere Fahrt zur Mittelstation Richtung Nebelhorn antreten konnten. Wir schafften es mit neunundvierzig Personen in einer Gondel den Berg hoch. Aufgrund des engen Nebeneinanderstehens konnten wir uns die Haltegurte sparen. Bei jedem steileren Anstieg machte die Gondel einen Ruck, so dass auch diejenigen, die bisher noch nicht in den Genuss einer Gondelfahrt gekommen waren, die Höhenzunahme erspüren konnten.

An der Mittelstation, der Seealpe, angekommen, wurden wir von einer weiteren Betreuerin begrüßt. Die SchülerInnen und LehrerInnen wurden in zwei Gruppen eingeteilt: 6./7. Klasse und 8./9.Klasse. In diesen Gruppen durften wir nun den Vormittag und den Nachmittag damit verbringen verschiedene Wintersportfungeräte auszuprobieren. Nacheinander wurden in den jeweiligen Gruppen die verschiedenen Geräte getestet: Snowbike, Zipfelbob, Snowfox, Reifen und Bockerl. Ein Förderband ermöglichte einen entspannten Aufstieg. Ob mit einem Fahrrad mit kleinen Skiern den Berg herunterfahren, oder mit einem Bob, bei dem man sich an einer kleinen Stange mit den Händen festhalten konnte- die SchülerInnen und Begleitpersonen hatten ihren Spaß. In der Mittagspause konnten die SchülerInnen die letzten Sonnenstrahlen, in Liegestühlen verweilend, einfangen. Anschließend war es kühler und windiger, was an der Motivation den Berg mit den Wintersportgeräten herunterzufahren nicht rüttelte. Kurz bevor es anfing zu tröpfeln, waren wir mit unseren Gruppen an den verschiedenen Stationen fertig und mit der Gondel schon unten bei unserem Bus angekommen.

Unser netter Busfahrer brachte uns sicher wieder nach Rutesheim. Ein rundum schöner Tag, an der frischen Luft, mit spannenden Geräten mit denen man sonst nicht die Gelegenheit hat zu fahren und einem guten Miteinander von SchülerInnen und LehrerInnen.

Herzlichen Dank an den Förderkreis der THS für die großzügige Unterstützung!!

 

 

 


Fledermäuse im Musiksaal

Am Freitag, den16. Mai 2014, war die „Fledermausfrau" Frau Bausenwein mit ihren 7 Fledermäusen bei den zweiten Klassen zu Gast im Musiksaal.

Zuerst haben wir die Fledermäuse nur gehört. Sie „quasseln“ nämlich ganz schön viel und laut, wenn sie wollen.

„Madame Näschen, King Kong - der Schreckliche, Balou – der lebende Turboporschemotor , Sir Lancelot – der Ritter, Michel – der große Abendsegler, Fidel – die fledermäusische Katze und Mr. Fauchi“ gehören zu verschiedenen Fledermausarten, was man gut an der Größe, am Aussehen und am Verhalten erkannte. Wir erfuhren viel über die Fledermäuse: Sie sehen zum Beispiel mit Ultraschall, mit den Augen können sie nur leicht schwarz, grau und weiß erkennen. Ihre gewohnte Umgebung haben sie in einer „inneren Karte“ gespeichert. Wehe, da wird ein Baum gefällt oder etwas neu aufgebaut, das kann „lustig“ werden.

Fledermäuse sind Säugetiere. In der Regel bekommen Fledermäuse ein Jungtier, selten zwei. Nach der Geburt werden die Jungtiere gemeinsam von „Lehrerinnen“ betreut, wenn die Mütter gerade nicht da sind. Diese Fledermausfrauen sind nicht gerade zimperlich und halten die Jungen gut - im Notfall mit schmerzhaften Bissen - in Schach! So geht niemand verloren.

Im Winter halten die Fledermäuse Winterschlaf. Vorher fressen sie noch eine Menge Insekten und Spinnen. Erst im Frühjahr wachen sie wieder auf.

Wir durften die Fledermäuse streicheln, hören und auch ihren Herzschlag am Ohr spüren. Ein unvergessliches Gefühl!

 

Der Vormittag mit Frau Bausenwein und ihren Fledermäusen verging wie im Flug, und wir haben viel Spannendes und Interessantes, aber auch sehr Unterhaltsames über die Fledermäuse erfahren.

Wir danken sowohl Frau Bausenwein wie auch dem Förderkreis der Theodor Heuss-Schule, die uns diesen tollen Vormittag ermöglichten.

 

Die Klassen 2 der Theodor-Heuss-Schule Rutesheim