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Projekte Schuljahr 2017/2018

Hier finden Sie einen Auszug der bereits geförderten Projekte. Wir danken den Autoren für ihre Nachberichte.

 

Das Dschungelbuch - Theater Pforzheim - die beliebte Geschichte von Mowgli in einer bunten Kinderfassung

Wir freuen uns über den Bericht der Klasse 4a, 4b und 4e

 

Um 9.30 Uhr ging es mit einem noblen Doppeldecker-Bus los. Jeder wollte natürlich oben sitzen. Bei tollem Sonnenschein fuhren wir also auf die Autobahn Richtung Pforzheim. Am Theaterhaus angekommen, hatten wir zunächst noch Zeit für ein kurzes Vesper, bevor wir gespannt ins Theater durften und auch bald in den vordersten Reihen Platz nahmen.

 

Mit Spannung verfolgten wir die Geschichte des Findelkindes Mowgli, das im Dschungel von einem Rudel Wölfe großgezogen wurde. Eines Tages tauchte der böse Tiger Shir Khan auf, der es auf den kleinen Jungen abgesehen hatte. Mit Hilfe des Panthers Baghira und des gemütlichen Bären Balou zog Mogli los, um Schutz in der Menschensiedlung zu suchen. Unterwegs trafen sie auf hungrige Geier und die listige Schlange Ka, denen Mogli nur mit knapper Not entkam. Als Mogli dann von Affen entführt und der Orang-Utan Louie ihn zum Mitglied der Affenbande machen wollte, stand der Dschungel endgültig Kopf.

 

Nicht nur das Schauspiel und die Kostüme überzeugten mit ihrer Eigenwilligkeit und Originalität, denn die Geier fuhren auf Rädern, die Schlange Ka lispelte und sprach „schlänglisch“, auch das Bühnenbild wurde ständig mit Netzvorhängen verändert oder schnell Bühnenteile verschoben, sodass es nie langweilig wurde.

 

Viel zu schnell fanden wir uns im Bus wieder und genossen den trockenen Platz im Bus, denn inzwischen regnete es in Strömen und alle spritzten nach dem Aussteigen an der Schule auseinander, um nicht die schönen Erinnerungen an das Theater wegspülen zu lassen.

 

 

Was ist Glück überhaupt?

Ein Besuch der Kinderoper mit integriertem Workshop verschaffte Schülern der Theodor-Heuss-Schule neue Sichtweisen. Die Klassen 3c und 3d bedankten sich für die finanzielle Unterstützung durch den Förderkreis mit einem Nachbericht. Wir möchten diesen an dieser Stelle mit Ihnen teilen.

 

Am 13.12. 2017 machten wir uns auf ins Schauspiel Nord nach Stuttgart. Dort führte nämlich die Junge Oper das Musiktheater „Gold“ auf. Das Stück ist angelehnt an das Märchen vom Fischer und seiner Frau, in dem ein Fisch einem Fischer, der ihn frei ließ, zum Dank seine Wünsche erfüllte. Die Frau des Fischers bekam gar nicht genug vom Wünschen und Bekommen, am Ende wollte sie sogar Gott sein. Doch da saß sie zusammen mit ihrem Mann wieder in ihrem „Timpetott“ und alles, was sie bekommen hatten war verschwunden.  

 

In „Gold“ wünschen nun nicht ein Fischer und seine Frau, sondern der Junge Jakob und seine Eltern. Die sind so arm, dass sie nicht mal Schuhe haben. Sie haben auch kein Haus, sondern wohnen in einem Erdloch. Da ist es ja verständlich, dass sie viele Wünsche haben. Aber als die Mutter nicht genug kriegen kann und wünscht, dass die ganze Welt nur für sie drei geschaffen wäre und alle anderen Menschen verschwinden sollen, da tobt ein Sturm und da braust das Meer und scheint Jakob mitzureißen. Alle erfüllten Wünsche verschwinden und der Familie bleibt wieder nur ihr Erdloch zum Wohnen. Aber sie erkennen, dass es das Wichtigste ist, sich zu haben und sie sind dankbar, dass Jakob nichts passiert ist.

 

Als wir am Schauspielhaus ankamen, wurden wir gleich empfangen und bekamen beige Kapuzenpullis mit grauen Sprenkeln zum Anziehen. Wir durften nämlich mitmachen bei der Oper: Wir waren das Meer und der Strand. Wie das Meer zuerst leise rauscht und am Ende tobt, haben wir im Foyer erst einmal geübt. Es hat dann während der Vorstellung super geklappt. Uns hat die Vorstellung sehr gut gefallen und wir fanden sie alle sehr beeindruckend. Bemerkenswert war auch, dass nur ein Sänger und eine Schlagzeugerin auf der Bühne waren – und wir natürlich, als Strand und Meer am Rand der Bühne.

 

Zu der Aufführung gehörte auch noch, dass am Tag vor unserem Besuch und eine Woche nach dem Besuch eine Musiktheaterpädagogin der Jungen Oper zu uns an die Schule kam, mit der wir z.B. mit Strandgut Musik machten und das Lied übten, mit dem Jakob den Fisch gerufen hat, um sich etwas von ihm zu wünschen. Auch das hat großen Spaß gemacht!